





Reiterferien
Reiterferien
Ich Kim
(7 Jahre) und mein Bruder Kevin
(10 Jahre) durften die letzten Sommerferien unser erstes Reitwochenende erleben. Es war Freitag der 21. August 2009
als uns Opa Walter
gegen 11 Uhr nach Reussenberg zum Islandpferdegestüt Reussenberg
gebracht hat.
Dort angekommen wurden wir in 2 Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe hatte keine Erfahrungen mit Reiten, die andere Gruppe hat schon ihre ersten Erfahrungen gesammelt konnte somit selbstständig reiten. Zu jedem erfahrenen Kind wurde ein Anfängerkind eingeteilt und dann gins an die Pferde. Sie wurden gestriegelt, gesattelt und geputz, hat das Spass gemacht. Danach mussten die Pferde aber warten, bis wir unsere 2 großen Zelte für die 11 Kinder und 5 Erwachsenen aufgebaut hatten. Die Zelte sollten unsere Schlafstätten sein.
Endlich ging es ans Reiten, ich konnte es garnicht mehr abwarten endlich auf dem großen Pferd zu sitzen, das ich gestriegelt, gesattelt und geputzt hatte. Aber nicht nur ich habe mich gefreut, natürlich alle Kinder. Wer hat denn schon selber Pferde zuhause? Die sind doch sooooo teuer und brauchen viel Platz und Pflege. Somit war das schon ein besonderes Wochenende für alle Kinder. Jede Gruppe war eine halbe Stunde dran. Die Pferde liefen im Kreis, dies diente zum Warm werden mit den Pferden. Die Pferde waren alle sehr lieb und haben sich super führen lassen. Die Zeit ging viel zu schnell vorüber! Danach wurden die Pferde wieder abgesattelt.
Es folgte eine Spielrunde wo wir vieles über Pferde gelernt haben. Manche Kinder kannten sich ja schon recht gut aus. Ich wusste auch ein wenig aber nicht so viel. Zuerst haben wir ein Hofquiz gespielt. Es gab immer mindestens ein Kind, das die Antwort wusste und natürlich wollten sich alle daran beteiligen. Auch andere Spiele wurden gespielt unter Anderem ein Namensspiel, damit wir wussten wer denn so alles dabei war und wir die Kinder auch ein wenig kennen lernen konnten.
Viel zu schnell neigte sich der Tag dem Ende zu und die Dunkelheit brach herein. So beschlossen wir ein Lagerfeuer zu machen. Wir freuten uns sehr über das Lagerfeuer auf dem wir unsere Fleischstücke für die Hamburger grillen durften. Auch das Brot haben wir selber geknetet und geformt auf Stecken aufgezogen und ebenso gegrillt. So schmeckte das Essen richtig gut.
Der Abend wurde mit verschiedenen Aufführungen gestaltet, die wir im Vorfeld einstudiert haben. Es war ein langer aber schöner Abend und wir haben viel gelacht.
Danach ging es in die Schlafsäcke, die wir im Zelt auf Isomatten gerichtet hatten. Es war eine kurze Nacht und es hatte genieselt, was wir auch auf dem Zelt gehört haben. Dennoch wir haben gut geschlafen auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat. Vom Sommer war leider nicht so viel zu spüren, das ganze Wochenende war verregnet und sogar ein Gewitter hatten wir auch einmal. Da war es uns ganz schön mulmig.
Am nächsten Morgen war es sehr kalt aber wir mussten draussen Frühstücken. Es gab Brot, Brötchen, Croissants, Marmeldade, Honig und Nutella. Danach ging es endlich wieder zu den Pferden, die aus der Koppel geholt wurden. Jetzt durften wir selbstständig reiten, auch Trapp wurde geübt. Auch das ging wieder viel zu schnell vorüber. Irgendwie ist das immer so, wenn einem etwas riesig Spass macht.
Nach dem Absatteln wurde Salzteig in sämtlichen Varianten verarbeitet. Jeder konnte machen was er wollte. Mein Bruder und ich haben ein Hufeisen, ein Gesicht und dann noch eine Torte gemacht. Bis dieser trocken wurde gingen wir zum Stall runter. Dort standen schon Tische wo wir uns Pferde auf Moosgummie zum Ausschneiden rausgesucht haben. Auf diese haben wir dann unseren Namen drauf geschrieben. Danach wurde das Pferd an unsere Jacke angebracht.
Jetzt ging es wieder ans Üben für den „bunten Abend“, danach folgte das Geländespiel aber das Wetter hat nicht so gut mit gemacht, es kam Regen und ein Gewitter. Viele Kinder haben Angst bekommen und wurden dann auch abgeholt und zum Reiterhof gebracht.
Zu Mittag war Brötchen essen angesagt, das warme Essen sollte es dann wieder abends am Lagerfeuer geben. Nur gut, dass das Wetter sich doch noch einigermasen beruhigt hat und wir ins Freibad gehen konnten. Auch wenn es ein wenig kalt war zum Baden, so haben wir die Zeit dort eher mit Tischkicker verbracht als mit Baden.Jedenfalls war es sehr lustig.
Bei anbrechender Dunkelheit war natürlich wieder ein Lagerfeuer angesagt und dieses Mal gab es Pommes mit Ketchup und Fleisch, das auf dem Lagerfeuer gegrillt wurde. Das mochten natürlich alle Kinder sehr gern.
Den bunten Abend haben wir wieder selber mit verschiedenen Auftritten die wir immer wieder geübt haben, gestaltet. Wir haben viel gelacht. Danach sollte es zur Nachtwanderung gehen. Viele Kinder hatten Angst, auch mein Bruder und ich weil es durch den Wald gehn sollte und wir keine Taschenlampen hatten. Wir sind dann am Lagerfeuer geblieben mit ein paar anderen Kindern die ebenfalls nicht mitgelaufen sind weil sie Angst hatten. Dort haben wir geredet und gespielt bis die anderen wieder total erschöpft zurück gekommen sind. Dann gings auch recht züging in die Zelte zum Schlafen.
Als ich am Morgen meine Augen geöffnet habe war mein erster Gedanke, schade das ist schon unser letzter Tag hier.
Nach dem Frühstück durften wir wieder die Pferde rausholen und sind dieses Mal alle Kinder und Betreuer zusammen ausgeritten. Das hat richtig Spass gemacht. Leider verging nur die Zeit wieder viel zu schnell und wir haben dann wieder gebastelt. Wir sollten doch noch ein schönes Andenken mit nach Hause nehmen und so haben wir ein Hufeisen verziert und darin ein Bild von dem jeweiligen Kind befestigt. Das wurde richtig schön und mein Bruder und auch ich, haben das beide über unserem Bett hängen. Wir denken noch oft an dieses schöne Wochenende.
Dann machten wir noch Reiterspiele. Dieses Mal wurden die Pferde dabei integriert und wir durften sogar auch ohne Sattel auf die Pferde! Das fühlt sich ganz anderst an und ist viel rutschiger, da sitzt man nicht so fest und sicher auf dem Pferd aber diese Erfahrung war natürlich auch sehr schön.
Leider verging der Sonntag viel zu schnell und wir mussten dann auch schon die Zelte abbauen, da wir um 16 Uhr schon wieder abgeholt wurden. Aber für uns war es ein sehr schönes und unvergessenes Wochenende. Wir freuen uns sehr, mal wieder dort hin gehen zu dürfen.
Autor: hillesan
Datum: 01.01.2010 - 01:00
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